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Bauweise & Wissen · Modulhaus Holz

Modulhaus aus Holz: Konstruktion, Dämmung und Nachhaltigkeit

Holz ist der Werkstoff der Modulbauweise: leicht, hoch gedämmt und klimafreundlich. Wir erklären den Unterschied zwischen Holzrahmen- und Massivholzbau, nennen konkrete Dämmwerte und zeigen Ihnen 131 echte Holz-Module von 13 Anbietern aus unserer Datenbank.

Warum Holz die erste Wahl für Module ist

Kurzantwort: Ein Modulhaus aus Holz vereint leichte, hoch gedämmte Konstruktion mit einer günstigen Ökobilanz. Aktuell finden Sie bei uns 131 Holz-Module von 13 Anbietern, das günstigste ab 79.000 € 'ab'-Preis. Übliche Holzrahmen-Außenwände erreichen U-Werte um 0,15 W/(m²K) — Effizienzhaus-Niveau bei schlanker Wanddicke.

Holz wiegt wenig, lässt sich präzise vorfertigen und ist im Werk schnell zu kompletten Raummodulen zusammenzusetzen. Das geringe Gewicht erleichtert Transport und Kranhub — ein handfester Vorteil gegenüber massiven Bauteilen. Gleichzeitig sorgt Holz für ein angenehmes Raumklima.

131 Holz-Module
von 13 Anbietern
live aus unserer Häuser-Datenbank gefiltert (Holz + Modulbauweise)
ab 79.000 €
günstigster 'ab'-Preis
Anbieterpreis ohne Grundstück & Baunebenkosten
≈ 0,15 W/(m²K)
typischer U-Wert Außenwand
Holzrahmen dämmt bei schlanker Wanddicke stark

Holzrahmen oder Massivholz — welche Konstruktion passt?

Bei Holz-Modulen konkurrieren zwei Prinzipien. Der Holzrahmen- oder Holztafelbau baut auf schlanke Ständer mit gedämmten Gefachen. Der Massivholzbau setzt auf massive Holzlagen mit hoher Speichermasse. Beide erfüllen hohe Energiestandards — sie unterscheiden sich vor allem in Wandaufbau, Gewicht und Wärmespeicherung.

Holzkonstruktionen für Module: Merkmale und Stärken im Vergleich

KonstruktionMerkmalStärke
Holzrahmen-/HolztafelbauStänder + gedämmte GefacheSchlanke, hoch gedämmte Wände, geringes Gewicht
Massivholz (CLT/Brettsperrholz)Massive, verleimte HolzlagenHohe Speichermasse, robuster sommerlicher Wärmeschutz
Blockbohlen (Massivholz)Übereinandergesetzte VollholzbohlenDiffusionsoffen, natürliches Raumklima

Dämmwerte: Was ein Holz-Modulhaus energetisch leistet

Holz leitet Wärme von Natur aus schlecht — das ist der Startvorteil jeder Holzwand. In Verbindung mit Dämmstoff in den Gefachen erreichen Außenwände U-Werte von rund 0,15 bis 0,20 W/(m²K) bei überschaubarer Wanddicke. Damit erfüllt ein sorgfältig geplantes Holz-Modulhaus problemlos die Anforderungen an Effizienzhäuser. Massivholzwände ergänzen das um Speichermasse, die die Innentemperatur ausgleicht. Wie sich das auf die Gesamtkosten auswirkt, rechnen Sie im Kostenrechner durch.

Wie nachhaltig ist ein Modulhaus aus Holz?

Holz ist der einzige tragende Baustoff, der nachwächst — und der CO₂ speichert, statt es freizusetzen. Zusammen mit der ressourcenschonenden Werksfertigung ergibt das eine günstige Ökobilanz:

  • Nachwachsender Rohstoff: Holz bindet CO₂ und speichert es über die gesamte Nutzungsdauer.
  • Werksfertigung spart Material: wenig Verschnitt, kaum Baustellenabfall, kurze Transportwege ab Werk.
  • Diffusionsoffene Aufbauten sorgen für ein angenehmes, feuchtereguliertes Raumklima.
  • Sortenreine Trennbarkeit erleichtert Rückbau und Wiederverwendung am Lebensende.
  • Konstruktiver Holzschutz (Dachüberstand, Sockelabstand) sichert eine lange Lebensdauer.

131 Holz-Modulhäuser mit Preisen

Diese Häuser stammen aus unserer kuratierten Datenbank und werden in Holz-Modulbauweise gefertigt. Sortiert nach 'ab'-Preis aufsteigend (ohne Preisangabe ans Ende). Alle Bilder und Angaben stammen von den Anbietern.

Anbieter mit Holz-Modulen in unserer Datenbank

Diese Anbieter führen aktuell Häuser in Holz-Modulbauweise. Auf den Profilseiten finden Sie Modelle, Bauweisen und Details.

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Häufige Fragen zum Modulhaus aus Holz

Antworten rund um Konstruktion, Dämmung, Nachhaltigkeit und Kosten von Holz-Modulhäusern.

Welche Holzkonstruktionen gibt es beim Modulhaus?
Zwei Bauarten dominieren: der Holzrahmen- beziehungsweise Holztafelbau und der Massivholzbau. Beim Holzrahmenbau tragen schlanke Holzständer die Last, die Gefache werden gedämmt — das ergibt schlanke, hoch gedämmte Wände. Beim Massivholzbau (etwa Brettsperrholz/CLT oder Blockbohlen) besteht die Wand aus massiven Holzlagen und speichert Wärme spürbar besser. Beide lassen sich als Raummodul vorfertigen.
Wie gut dämmt ein Holz-Modulhaus?
Sehr gut. Holz leitet Wärme von Natur aus schlecht, deshalb erreichen Holzrahmenwände bei vergleichsweise geringer Dicke niedrige U-Werte. Übliche Außenwände liegen bei rund 0,15 bis 0,20 W/(m²K) und erfüllen damit problemlos die Anforderungen an Effizienzhäuser. Massivholzwände punkten zusätzlich mit hoher Speichermasse, die im Sommer vor Überhitzung schützt.
Ist ein Modulhaus aus Holz nachhaltig?
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und bindet während des Wachstums CO₂, das im verbauten Zustand gespeichert bleibt. In Kombination mit der ressourcenschonenden Werksfertigung — kurze Wege, wenig Verschnitt, kaum Baustellenabfall — hat ein Holz-Modulhaus eine günstige Ökobilanz. Am Ende der Nutzung lassen sich viele Bauteile sortenrein trennen und wiederverwenden.
Was kostet ein Holz-Modulhaus 2026?
Schlüsselfertige Modulhäuser liegen 2026 bei ca. 1.900 bis 3.200 Euro pro Quadratmeter, je nach Ausbaustufe. Holzkonstruktionen bewegen sich innerhalb dieser Spanne; Massivholz liegt tendenziell im oberen Bereich, weil mehr Material verbaut wird. Grundstück, Fundament, Erschließung und Baunebenkosten kommen jeweils separat hinzu.
Wie langlebig ist ein Holzhaus in Modulbauweise?
Konstruktiv richtig geplant erreicht ein Holz-Modulhaus die gleiche Lebensdauer wie ein Massivhaus. Entscheidend ist der konstruktive Holzschutz: Holz muss trocken bleiben, was durch Dachüberstände, Sockelabstand und diffusionsoffene Aufbauten sichergestellt wird. Regelmäßige Pflege der Fassade vorausgesetzt, halten gut gebaute Holzhäuser problemlos mehrere Generationen.
Kann ein Holz-Modulhaus versetzt oder erweitert werden?
Ja. Gerade Holz-Module sind leichter als vergleichbare Massivbauteile, was Transport und Kranhub erleichtert. Viele Anbieter planen ihre Module so, dass sie sich später um weitere Einheiten ergänzen oder sogar an einen neuen Standort umsetzen lassen. Voraussetzung ist, dass Fundament, Anschlüsse und Baurecht das zulassen.
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