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Report · Stand Q3 2026

Fertighaus-Preisindex für Deutschland – Q3 2026

Was kostet der Quadratmeter Fertighaus im dritten Quartal 2026 tatsächlich? Dieser Report analysiert 99 bepreiste Häuser aus unserer redaktionell geprüften Datenbank – Median, Durchschnitt, Preisspannen je Haustyp und die Marktentwicklung seit 2020, transparent und datenbasiert.

Median-Quadratmeterpreis3.300 €/m²schlüsselfertig, ohne Grundstück
Durchschnitt3.459 €/m²über alle Haustypen
Günstigstes Haus907 €/m²Ausbauhaus mit Eigenleistung
Teuerstes Haus12.375 €/m²gehobenes Segment

Datenbasis: 99 von 215 Häusern mit hinterlegtem Ab-Preis. Werte gerundet, Grundstück und Baunebenkosten nicht enthalten.

So entwickelte sich der Markt 2020–2026

Kuratierte Indexreihe (Basisjahr 2020 = 100), angelehnt an den amtlichen Baupreisindex und auf den Fertighaus-Markt geglättet. Sichtbar wird der starke Kostensprung 2021/2022 und die spürbare Beruhigung seit 2023.

202020212022202320242025202690105120145

Quadratmeterpreis nach Haustyp

Median-Quadratmeterpreise nach Haustyp, berechnet aus den Ab-Preisen unserer Datenbank. Der Abstand zwischen Ausbauhaus und Stadtvilla zeigt, wie stark Ausbaustufe und Ausstattung den Preis beeinflussen.

ModulhausTiny HouseContainerhausCapsule House0k2k4k6k8k
HaustypMedianØSpanneHäuser
Modulhaus3.141 €/m²3.225 €/m²1.920–4.82043
Tiny House3.950 €/m²4.156 €/m²2.450–5.91737
Containerhaus2.200 €/m²2.085 €/m²907–3.06917
Capsule House7.288 €/m²7.288 €/m²2.200–12.3752
Günstigstes SegmentContainerhaus · 2.200 €/m²
Teuerstes SegmentCapsule House · 7.288 €/m²

Preisspannen nach Anbieter

Für 8 Hersteller liegen belastbare Ab- und Höchstpreise vor. Die Spanne zeigt, wie breit das Portfolio zwischen kompaktem Einstiegshaus und großzügigem Familien- oder Villenentwurf reicht.

AnbieterRegionAb-Preisbis≈ €/m²
ConlivingDeutschlandweit23.347 €472.000 €389–7.867
EcocapsuleSlowakei, Fertigung in der EU55.000 €99.000 €
McCubeÖsterreich und Deutschland79.000 €498.000 €1.386–8.737
CABIN ONEDeutschlandweit96.000 €268.000 €2.286–6.381
SchwörerHausBaden-Württemberg116.000 €752.828 €885–5.747
Commod-HausÖsterreich und Süddeutschland128.000 €428.000 €1.829–6.114
Genböck HausÖsterreich268.000 €486.000 €1.874–3.399
Beilharz HausSüddeutschland, Schwerpunkt Baden-Württemberg342.000 €528.000 €2.392–3.692

Der €/m²-Näherungswert leitet sich aus der durchschnittlichen Wohnfläche des Anbieters ab und dient lediglich der groben Orientierung. Ausschlaggebend bleibt in jedem Fall das individuelle Angebot.

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Methodik: Wie die Zahlen zustande kommen

Ein Preisindex taugt immer nur so viel wie seine Rechenregeln – deshalb legen wir sie offen. Die Quadratmeterpreise dieses Reports berechnen wir zur Buildzeit direkt aus unserer kuratierten Häuser-Datenbank. Für jedes Haus mit hinterlegtem Ab-Preis teilen wir diesen Preis durch die angegebene Wohnfläche und erhalten so einen Quadratmeterpreis. Aus diesen Einzelwerten bilden wir Median, Durchschnitt sowie das Minimum und Maximum – insgesamt fließen 99 von 215 Häusern ein. Häuser, die nur auf Anfrage bepreist sind, bleiben bewusst außen vor, weil ein geschätzter Preis das Ergebnis verfälschen würde.

Bewusst setzen wir den Median als Leitkennzahl ein. Der Median markiert den mittleren Wert: Die eine Hälfte aller Häuser ist günstiger, die andere teurer. Anders als der Durchschnitt reagiert er kaum auf einzelne Ausreißer – ein einzelnes Premium-Haus verschiebt den Median nicht, den Durchschnitt aber deutlich. Genau deshalb zeigen wir beide Werte nebeneinander: Der Median steht für das typische Preisgefühl, die Differenz zum Durchschnitt verrät, wie stark das obere Segment nach oben ausbricht. Für die Auswertung je Haustyp fassen wir alle Ausbauhäuser unabhängig vom Grundriss in einer eigenen Kategorie zusammen, weil die Ausbaustufe den Preis stärker prägt als die reine Gebäudeform.

Die zweite Datenebene – die Marktentwicklung von 2020 bis 2026 – bildet eine kuratierte Indexreihe. Sie stammt nicht aus unserer Häuser-Datenbank, sondern orientiert sich am Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes und wird redaktionell auf das Fertighaus-Segment geglättet. Das Basisjahr 2020 setzen wir auf 100 Punkte; jeder Folgewert zeigt die prozentuale Veränderung des Preisniveaus gegenüber diesem Ausgangspunkt. Der markante Sprung von 2021 auf 2022 spiegelt die damaligen Material- und Energiepreisschübe wider, die flache Kurve ab 2023 die Normalisierung. Wichtig zu verstehen: Der Index beschreibt die allgemeine Preisdynamik, nicht den Preis eines konkreten Hauses.

Was der Report bewusst weglässt, wiegt mindestens so schwer wie das, was er zeigt. Sämtliche Quadratmeterpreise beziehen sich ausschließlich auf das Gebäude in der jeweiligen Ausbaustufe. Nicht enthalten sind Grundstück, Erschließung, Bodengutachten, Baunebenkosten wie Notar, Grunderwerbsteuer und Baugenehmigung sowie Außenanlagen. Diese Posten summieren sich in der Praxis leicht auf 20 bis 35 Prozent der reinen Bausumme und streuen regional enorm. Wer die hier gezeigten Werte auf sein eigenes Vorhaben übertragen möchte, sollte sie daher als belastbaren Ausgangspunkt verstehen – und die individuellen Nebenkosten separat kalkulieren.

Für die detailliertere Kostenrechnung stehen Ihnen weitere Werkzeuge bereit: Mit dem Fertighaus-Kostenrechner ermitteln Sie die Gesamtinvestition inklusive Fundament, Nebenkosten und Reserve. Wollen Sie Anbieter direkt gegenüberstellen, hilft der Anbietervergleich. Und wer bei fallenden oder steigenden Preisen benachrichtigt werden möchte, richtet sich am besten den Modul-Radar ein. So verbinden Sie den statistischen Überblick dieses Reports mit konkreten, auf Ihr Budget zugeschnittenen Angeboten.

Was die Zahlen für Bauherren aussagen

Für angehende Bauherren ist der zentrale Befund dieses Reports die Beruhigung der Preiskurve. Nach den turbulenten Jahren 2021 und 2022, in denen Fertighäuser binnen kurzer Zeit spürbar teurer wurden, hat sich der Markt seit 2023 stabilisiert. Wer heute plant, kalkuliert auf einem deutlich verlässlicheren Fundament als noch vor drei Jahren – die Gefahr, dass ein Angebot zwischen Erstgespräch und Vertragsunterschrift dramatisch teurer wird, ist geringer geworden. Das ändert allerdings nichts daran, dass das Preisniveau insgesamt hoch bleibt: Rund 37 Prozent über dem Stand von 2020 zu liegen, bedeutet für ein durchschnittliches Familienhaus einen fünfstelligen Mehraufwand gegenüber der Vor-Corona-Zeit.

Der zweite Hebel steckt in der Ausbaustufe. Die große Spanne zwischen dem preiswertesten und dem teuersten Segment zeigt: Wer bereit ist, beim Innenausbau selbst Hand anzulegen, senkt den Quadratmeterpreis erheblich. Ein Ausbauhaus verlagert Gewerke wie Malerarbeiten, Bodenbeläge und Teile der Installation in die Eigenleistung – das kann fünfstellige Beträge sparen, setzt aber handwerkliches Geschick, Zeit und ein realistisches Selbstbild voraus. Am anderen Ende der Skala stehen schlüsselfertige Stadtvillen, bei denen Komfort, Ausstattung und Repräsentationsanspruch den Preis treiben. Zwischen diesen Polen findet fast jede Baufamilie eine passende Konfiguration – vorausgesetzt, sie kennt die realistischen Marktpreise. Genau dafür ist dieser Report gedacht.

Alle Angaben ohne Gewähr. Der Preisindex dient der Orientierung und ist kein Ersatz für ein individuelles Angebot. Preise können je nach Region, Ausstattung, Grundstück und Baujahr abweichen.

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Diese Zahlen und Grafiken sind frei verwendbar mit Quellenlink auf www.modulhausfertighaus.de.

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Der Median-Quadratmeterpreis für Fertighäuser liegt 2026 bei 3.300 €/m² (berechnet aus 99 bepreisten Häusern, ohne Grundstück). (Quelle: www.modulhausfertighaus.de, Stand 2026)

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<p>Der Median-Quadratmeterpreis für Fertighäuser liegt 2026 bei 3.300 €/m² (berechnet aus 99 bepreisten Häusern, ohne Grundstück). <a href="https://www.modulhausfertighaus.de/fertighaus-preisindex" rel="nofollow">Quelle: www.modulhausfertighaus.de</a></p>

Oft gestellte Fragen zum Fertighaus-Preisindex

Antworten rund um Datenbasis, Methodik und Aussagekraft des Preisindex für Q3 2026 – von der Median-Berechnung bis hin zur Marktentwicklung seit 2020.

Worauf stützt sich der Fertighaus-Preisindex bei den Daten?
Der Index verbindet zwei Ebenen. Die Quadratmeterpreise je Haustyp berechnen wir zur Buildzeit aus 99 bepreisten Häusern unserer redaktionell geprüften Datenbank – konkret aus dem Ab-Preis geteilt durch die Wohnfläche. Die langfristige Marktentwicklung 2020 bis 2026 stellen wir als kuratierte Indexreihe dar, die sich am amtlichen Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes orientiert und auf den Fertighaus-Markt geglättet ist. So erkennen Sie sowohl das aktuelle Preisgefüge als auch den mehrjährigen Trend.
Weshalb liegt der Median unterhalb des Durchschnitts?
Median (3.300 €/m²) und Durchschnitt (3.459 €/m²) weichen voneinander ab, weil einzelne Premium-Häuser den Mittelwert nach oben ziehen. Der Median – der Wert, unter und über dem jeweils die Hälfte aller Häuser liegt – reagiert unempfindlicher auf solche Ausreißer und ist deshalb die ehrlichere Kennzahl fürs Preisgefühl. Für Ihre Budgetplanung bietet der Median die bessere Orientierung, der Durchschnitt zeigt zusätzlich, wie stark das obere Segment streut.
Steckt das Grundstück im Quadratmeterpreis?
Nein. Sämtliche €/m²-Werte beziehen sich allein auf das Haus in der jeweils genannten Ausbaustufe. Grundstück, Erschließung, Baunebenkosten und Außenanlagen bleiben bewusst außen vor, weil sie regional extrem streuen – Bauland kostet je nach Lage zwischen rund 60 und über 3.000 Euro pro Quadratmeter. Kalkulieren Sie diese Posten für Ihre Gesamtinvestition separat dazu; unser Kostenrechner unterstützt Sie dabei.
Um wie viel sind die Fertighauspreise seit 2020 gestiegen?
Unsere kuratierte Indexreihe weist seit dem Basisjahr 2020 einen Anstieg auf 137 Punkte für 2026 aus – das entspricht rund 37 Prozent über sieben Jahre. Den stärksten Sprung gab es 2021 auf 2022 durch Material- und Energiekosten. Seit 2023 hat sich die Kurve deutlich abgeflacht: Die jährlichen Zuwächse bewegen sich wieder im niedrigen einstelligen Prozentbereich, der Markt hat sich also spürbar beruhigt.
Welches Haussegment weist derzeit den niedrigsten Preis auf?
Gemessen am Median-Quadratmeterpreis liegt das Segment „Containerhaus“ mit 2.200 €/m² derzeit am unteren Ende, am oberen Ende steht „Capsule House“ mit 7.288 €/m². Der Unterschied ergibt sich aus Ausbaustufe, Bauweise und Ausstattungsniveau – ein Ausbauhaus mit Eigenleistung senkt den Quadratmeterpreis am deutlichsten, während repräsentative Stadtvillen im gehobenen Segment liegen.
Lässt sich der Report per E-Mail beziehen?
Ja. Über das Formular auf dieser Seite fordern Sie die aufbereiteten Report-Ergebnisse gratis und unverbindlich an. Sie bekommen die aktuellen Quadratmeterpreise je Haustyp sowie passende, geprüfte Herstellerangebote zu Ihrem Vorhaben – binnen 24 Stunden und ohne Weitergabe Ihrer Daten ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis.
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